Viele Wege führen zum Paket – Ein Vergleich verschiedener „alternativer Paketliefermöglichkeiten“

Mit der vielbeschriebenen „Logistik der letzten Meile“ bezeichnet man im Fachjargon den Weg einer Paketsendung von den Verteilerzentren des Zustellers bis zur Haustür des Kunden. Dies ist insofern von besonderer Bedeutung, als dass dieses letzte Stück des Lieferwegs die meisten Probleme birgt und den Großteil der gesamten Kosten eines Zustellers verschlingt. Hauptursache dafür ist das steigende E-Commerce-Volumen und die damit einhergehenden gestiegenen Kundenanforderungen.

Die Zusteller sind nämlich nicht bei jedem Zustellversuch erfolgreich. Statistisch können bis zu 20% der Paketsendungen nicht auf Anhieb zugestellt werden, was daran liegt, dass die Zusteller in den meisten Fällen keine Kenntnis davon haben, wann die Paketempfänger zuhause anzutreffen sind. Diese Dynamik setzt die Zustellunternehmen zusehends unter Druck, die Auslieferungslogistik möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten.

Daher haben sie Strategien entwickelt und mittlerweile eine ganze Reihe von Optionen für den Empfänger geschaffen, dieses Problem elegant zu meistern. Im Folgenden haben wir die gängigsten Alternativen einmal für Sie zusammengefasst.

Welche Konzepte gibt es, um die „Logistik der letzten Meile“ für den Empfänger zufriedenstellend zu überbrücken und welche Vor- und Nachteile sind damit verknüpft?

Nachbar als Sendungsempfänger

Der Klassiker unter den Zustelllösungen, die wahrscheinlich auch jeder schon genutzt hat, besteht darin, Pakete beim Nachbarn anliefern zu lassen. Diese gelebte Form der Nachbarschaftshilfe kann im Einzelfall sehr nützlich und sympathisch sein, so spart man sich den Weg zur nächsten Postfiliale und kommt mit seinem Nachbarn wieder einmal ins Gespräch und kann sich austauschen.

Dafür muss man sich aber darauf verlassen können, dass der Nachbar tagsüber zu Hause ist. Wenn der Nachbar aber ein beschädigtes Paket angenommen hat, sind Konflikte meistens schon abzusehen. Manchmal macht es also durchaus Sinn, seinen Nachbarn um den Gefallen zu bitten, zumeist ist es aber keine Dauerlösung. Gerade dann, wenn man viele Pakete bestellt und auch nicht will, dass der Nachbar über jede Lieferung Bescheid weiß.

Packstationen

Die Deutsche Post, als einer der wichtigsten Dienstleister im deutschen Paketmarkt, bietet mit ihren Packstationen einen besonderen Service an. In diesen Stationen können Pakete in fast allen Fällen 24h rund um die Uhr abgeholt und versendet werden. Deutschlandweit sind inzwischen über 2.650 dieser Stationen verfügbar. Als Kunde muss man sich dafür registrieren und freischalten lassen. Wenn dann eine neue Sendung in die Packstation abgelegt wurde, wird man darüber via SMS oder E-Mail informiert und kann diese abholen. Packstationen sind überaus bequem nutzbar, ein Problem liegt allerdings darin, dass diese exklusiv den DHL und Deutsche Post-Sendungen vorbehalten sind.

Paketshops

Bei Paketshops, die sich häufig an vielfrequentierten Plätzen befinden, kann das Paket für den Empfänger zur Abholung hinterlegt werden. Von dort können außerdem auch Pakete versendet und Retouren abgegeben werden. Diese, von mehreren Zustellern angebotenen, Abhol- und Annahmestellen findet man zumeist in Kiosken, Tankstellen oder kleinen Krämerläden.

So lässt sich auch das Nötige oft mit dem Nützlichen verbinden und man kann beim Weg in den Paketshop noch die ein oder andere Besorgung mit erledigen. Genauso wie bei Postfilialen ist man allerdings auch hier an die regulären Öffnungszeiten gebunden. Außerdem muss man sich genau erkundigen, welcher Paketdienst das direkte Adressieren von Paketen an Paketshops überhaupt erlaubt. Dies geht manchmal zum Beispiel nur mit speziellen Versandhäusern.

„Garagenvertrag“

Als „Garagenvertrag“ bezeichnet man den expliziten Auftrag an den Zusteller, das Paket an einem vorher vereinbarten, gut zugänglichen Ort abzustellen. Dafür muss der Empfänger dem Zusteller eine sogenannte Abstellgenehmigung erteilen. Fast alle gängigen Zusteller bieten diesen Service für Versandhandelskunden mittlerweile an. Eine reine Abstellgenehmigung im Sinne eines „Garagenvertrags“ ist aber nicht immer eine praktikable Lösung. Sie bietet sich nur dann an, wenn der Empfänger entweder über einen sicheren und nicht einsehbaren Abstellplatz verfügt oder die Möglichkeit einer abweichenden Lieferadresse besteht. In Mietshäusern und Mehrfamilienhäusern existiert diese Möglichkeit meistens leider nicht.

Selbstabholung beim Postamt

Man kann sich statt des Pakets auch lediglich eine Benachrichtigung schicken lassen und die Sendung dann beim zuständigen Postamt selbst abholen. Für diesen Service der Deutschen Post/DHL muss man sich einmalig als Kunde registrieren. Man erhält dann eine Info per SMS oder E-Mail, wenn das Paket in der gewählten Postfiliale angekommen ist.

Diese Variante hat den Vorteil der relativen zeitlichen Flexibilität: man ist lediglich an die Öffnungszeiten der zuständigen Stelle gebunden, muss die Sendung aber innerhalb eines gewissen Zeitraums abholen. Als Verbraucher sollte man aber die eingeschränkten Öffnungszeiten, besonders von kleinen Filialen kennen und außerdem einplanen, dass eine Abholung in der Mittagspause beispielsweise aufgrund langer Warteschlangen oft sehr lange dauern kann.

Angabe eines Lieferzeitfensters

Der DHL-Kunde kann für seine Lieferung alternativ auch ein bestimmtes Zeitfenster angeben. Um diesen Service zu nutzen, muss er sich einmalig für eine persönliche PostNummer bei DHL registrieren. Nach Erhalt der Nummer muss diese bei einer Bestellung angeben werden. Wenn die Sendung übergeben wurde, bekommt der Kunde den voraussichtlichen Liefertermin mitgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich das Zeitfenster um bis zu vier Tage verschieben. Nachteil dieser Zustellvariante ist die damit einhergehende Wartezeit.

Sendungs-Umroutung

Einige Paketdienste haben die Möglichkeit geschaffen, die Pakete beim zweiten Zustellversuch an eine andere Adresse umleiten zu lassen. Diesen Service nennt man Umroutung oder Umverfügung. Hierfür benötig der Kunde eine Track-ID, welche er auf der Benachrichtigungskarte findet. Diese Umverfügung klappt aber nur dann, wenn das Paket noch nicht bereits alternativ zugestellt wurde. Hierfür benötigt man außerdem eine zuverlässige alternative Zustelladresse.

Paketkästen

Paketkästen sind so etwas wie der Briefkasten für Pakete - eine privat nutzbare Packstation für die eigenen vier Wände sozusagen. Trifft der Paketlieferant niemanden an, dem er das Paket übergeben kann, wird das Paket einfach in dieser speziellen Vorrichtung abgelegt. Der Empfänger kann es dann sicher und bequem entnehmen, sobald er nach Hause kommt. Mittlerweile findet sich eine ganze Fülle unterschiedlichster Paketempfangslösungen auf dem Markt. Das Produktspektrum reicht von dem ins Fundament verankerten Metallkasten bis hin zur flexibel an- und abmontierbaren Tasche aus Filz. Die Vor- und Nachteile sind eng mit den Themen Sicherheit und Handling/Flexibilität des jeweiligen Systems verknüpft und müssen je nach Anforderungsprofil genau abgewogen werden.

Fazit: Paketkästen dauerhaft die beste Lösung

Es lässt sich festhalten dass man mittlerweile zwischen mehreren, durchaus stark differierenden Alternativen für den Empfang einer Paketsendung wählen kann. Insofern haben die Paketdienste und anderen Anbieter gute Arbeit geleistet. Je nach Umstand kann man flexibel die ein- oder andere Option wählen. Wenn man allerdings viel und gerne im Internet bestellt, sollte man sich Gedanken machen, ob die Anschaffung einer Paketkasten-Lösung auf Dauer nicht vielleicht die bequemste und nachhaltigste Lösung darstellt. Zumal die meisten Angebote sich preislich durchaus in einem vertretbaren Rahmen bewegen.

Das PakSafe®-Team

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Das sagen Kunden über PakSafe®

V. Seehausen aus Bremen

"Der Paksafe® ist eine Erleichterung, da man weder so oft zur Post fahren muss, noch so oft Pakete beim Nachbarn abholen muss, was auf Dauer auch unangenehm ist. Und man hat das Paket sofort, wenn man nach Hause kommt."

Eine zufriedene Kundin aus Herrenberg (bei Stuttgart)

"Paksafe® ist eine Super Alternative für Mietwohnungen. Jedenfalls entlastet das die nachbarschaftlichen Beziehungen. Früher hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn viele Pakete kamen."

A. Osinski aus Wülfrath (bei Wuppertal)

"Der Paksafe® ist eine absolut geniale Erfindung! Die sehr gute Qualität und die kinderleichte Bedienung haben mich überzeugt. Und auch das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut."