Pflichten des Paketboten: Was darf ein Zusteller - und was nicht?

Bei einer Online-Bestellung liegen Freud und Leid oft nah beieinander. Natürlich ist es gerade für Berufstätige äußerst praktisch, Kleidung, Bücher oder andere Waren online zu bestellen. Gäbe es da nicht die Sache mit der Zustellung. Während man seinem neuen Paket seit Tagen gespannt entgegenfiebert, steht am Ende nur die Enttäuschung, dass man statt der ersehnten Sendung nur eine Abholnotiz im Briefkasten findet. Doch wozu ist ein Paketbote bei der Zustellung eines Pakets eigentlich verpflichtet. Was darf er und was darf er nicht? Die wichtigsten Fragen beantworten wir in diesem Beitrag.

Ist der Zusteller verpflichtet, beim Empfänger zu klingeln oder kann er alle Pakete beim erstbesten Nachbarn im Erdgeschoss einfach abstellen?

Der Paketbote ist dazu verpflichtet, mindestens einen ernsthaften Zustellversuch an der Tür des Empfängers durchzuführen. Einfach einen Abholzettel ohne vorheriges Klingeln dazulassen, ist daher nicht ausreichend. Auch wenn man zum Beispiel im sechsten Stock wohnt und der Fahrstuhl defekt ist, gilt das selbstverständlich genauso. Bei vielen Paketdienstleistern gibt es sogar die Option, den Paketboten mit der (höchst-)persönlichen Lieferung des Pakets zu beauftragen. Das heißt, dass der Bote die Sendung ausschließlich dem Empfänger persönlich - oder einem von diesem schriftlich bevollmächtigten Ersatzempfänger – übergeben darf. Diesen „eigenhändigen“ Service lassen sich die Anbieter aber bezahlen, die Kosten liegen im Regelfall deutlich über dem Standardversand.  

Der Empfänger ist nicht zuhause – was muss der Paketbote dann tun?

Paketzustellern ist es untersagt,  eine Sendung einfach vor der Empfängertür abzustellen. Das geht nur, wenn der Empfänger in einer Abstellgenehmigung (manchmal auch „Garagenertrag“ genannt) sein schriftliches Einverständnis zur Ablage an einem genau benannten Ort ausdrücklich erklärt hat. Gleichwohl behalten sich die meisten Paketdienste in ihren AGB‘s die sogenannte Ersatzzustellung an einen Nachbarn vor, sofern der persönliche Zustellversuch gescheitert ist. Doch diese Klauseln sind oftmals unwirksam. Diese ersatzweise Zustellung an den Nachbarn ist nur dann zulässig, wenn der Absender hierüber unverzüglich in Kenntnis gesetzt wird. Nur dann ist die Lieferpflicht des Zustellers erfüllt. Einen Zettel an die Tür zu kleben genügt nur dann, wenn es keinen Briefkasten gibt oder dieser unter normalen Umständen nicht zugänglich ist. Als Kunde hat man in vielen Onlineshops aber die Möglichkeit, die Abgabe der Sendung beim Nachbarn schon bei der Bestellung zu unterbinden. Damit wird das Paket bei Nicht-Antreffen des Empfängers zurück in die Filiale gebracht.

Wo kann man sich beschweren, wenn der Bote seinen Verpflichtungen nicht nachkommt?

Gibt es dennoch Probleme oder Ärger bei der Zustellung eines Paketes, kann man sich entweder direkt an die Service-Hotline der Paketdienstleister oder aber das Beschwerdeportal der Verbraucherzentrale wenden. Die Verbraucherzentrale sammelt die Besteller-Beschwerden und leitet sie gebündelt an die Unternehmen mit der Aufforderung zur Stellungnahme weiter.

Fazit: Wann hat der Paketbote seine Pflicht erledigt und wann gilt das Paket als übergeben?

Eine erfolgreiche und korrekte Übergabe des Pakets hat dann stattgefunden,  wenn es der Kunde in seinen Händen hält. Rechtlich betrachtet bewirken weder die Benachrichtigung im Briefkasten noch die Abgabe beim Nachbarn, dass der Besitz an den Besteller übergegangen ist. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Kunde den Nachbarn im Rahmen eines „Garagenvertrags“, also einer Abstellgenehmigung, explizit als Ersatzempfänger bestimmt hat. Dies ist besonders hinsichtlich der Widerrufsfristen zur Rückgabe von Waren von Bedeutung. Denn die Frist läuft erst, wenn die Ware physisch übergeben wurde. Eine sehr bequeme und gleichzeitig sehr sichere Variante, die sowohl für den Empfänger wie auch den Paketboten wenig Fragen offen lässt, ist ein flexibles Paketkastensystem wie der PakSafe®. Mittels Abstellgenehmigung kann der Bote die Sendung ganz bequem darin ablegen und der Empfänger seine Bestellung nach Feierabend noch am selben Tag stressfrei in Empfang nehmen.

Das PakSafe®-Team

 

Bild: PakSafe

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