Paketlieferung per Roboter – fantastische Vision oder echte Alternative für die Paketlogistik?

Nachdem Amazon zuletzt mit seiner Ankündigung, Drohnen für die Paketlieferung aus der Luft nutzen zu wollen, für große Aufmerksamkeit gesorgt hat, präsentieren uns die ehemaligen Skype-Gründer jetzt den neuesten Clou in Sachen automatisierte Paketzustellung. Statt die Welt durch Internettelefonie zu verbinden, haben sie es sich die Köpfe von Skype jetzt zum Ziel gesetzt, mit einem selbstfahrenden Roboter die Paketlieferungs-Branche zu revolutionieren.

Dieser Lieferroboter, der in etwa die Größe eines Hundes besitzen wird, soll autonom Pakete auf dem Fußweg ausliefern und schon bald über unsere Straßen rollen. Auf den Punkt gebracht ist der Versuch so etwas wie der direkte Gegenentwurf zu den Plänen von Amazon, denn schließlich sollen damit Pakete zukünftig automatisiert über Land und nicht mehr aus der Luft ausgeliefert werden.

Für ihr ambitioniertes Vorhaben, bei dem man sich eher an den intelligenten Droiden R2-D2 aus der Star-Wars Weltraumsaga als an einen autonomen, batteriebetriebenen Paketboten erinnert fühlt, haben die Internettelefonie-Pioniere extra eine eigene Firma gegründet, deren Namen stark an ebensolche Hollywood-Blockbuster in entfernten Galaxien erinnert, nämlich Starship Technologies.

Die Vision, die dahinter steht

Die Paketroboter des Unternehmens sollen sich autonom auf Bürgersteigen bewegen und Pakete in einer beachtlichen Geschwindigkeit ausliefern können. Die Auslieferung soll dabei deutlich billiger und schneller vonstattengehen, als wir es von den bekannten Versandmethoden für die letzte Meile – also des letzten Stücks bis zum Kunden – bisher kennen. Die Roboter sollen ihre Lieferung in einem Umkreis von bis zu fünf Kilometern ausfahren und von einem speziell eingerichteten Hub aus selbständig den Adressaten der Bestellung ansteuern. Dabei werden sie ganz normal den Bürgersteig nutzen, wie es heute schon Fußgänger, Radfahrer und andere Passanten tun. Der vollelektronische Paketbote kann außerdem Hindernisse wie Passanten, Litfaßsäulen oder parkende Autos rechtzeitig ausmachen und entsprechend umgehen, um keine Crashs zu bauen. Die Dauer einer Lieferung soll im Durchschnitt zwischen 5 und 30 Minuten liegen und darf bis zu 10 Kilogramm wiegen, so die Prognosen der Erfinder. Über eine spezielle Tracking-App ist der Roboter mit dem Empfänger verbunden. Um sich gegen Diebstahl zu wappnen und Paketdieben Einhalt zu gebieten, ist der Paket-Bot außerdem mit einem besonderen Verschlussmechanismus ausgestattet, der nur durch den Besitzer dieser App zu bedienen ist.

Hält die Lösung, was sie verspricht?

So weit, so gut. Auf den ersten Blick klingt das natürlich wie eine fantastische Lösung, die nicht nur jeden Technik-Geek und SciFi-Fan auf Anhieb begeistern dürfte. Doch hält das Konzept auch, was es verspricht? Da ist nicht allein der futuristische Technologie-Ansatz, der Fragen aufwirft, sondern vor allem auch die dahinterstehende Vision, nach der mit dem Produkt keine Kosten, keine Umweltbelastung und keine Wartezeiten produziert werden sollen. Klingt eigentlich wie die perfekte Lösung sämtlicher Probleme bei der Logistik der letzten Meile. Berechtigterweise muss man sich aber fragen, was davon Realität ist und was vermutlich eher ins Reich der (Zukunfts-)Fabeln verwiesen werden darf.

Eine gewisse Skepsis scheint berechtigt

Da wäre zum einen das Problem der Reichweite: fünf Kilometer Distanz sind in großen Städten und Ballungsräumen schnell mal zurückgelegt. Daher erfordert die Idee eine ganze Reihe verfügbarer Hubs in jeder größeren Stadt. Eine andere Frage ist, was zum Beispiel passiert, wenn der Roboter sich einmal verfährt, was sicherlich schnell passieren könnte. Ganz ohne menschliche Hilfe wird es dann kaum gehen. Noch schwerer wiegt allerdings die Frage nach der Sicherheit der Zustellung: was ist, wenn jemand den beladenen Roboter in seinen Transporter verlädt, ihn zuhause gewaltsam aufbricht und die Pakete einfach herausholt? Dagegen ist jeder noch so gut funktionierende Verschlussmechanismus nicht gefeit.

Dass die angestrebte Null in Bezug auf Kosten, Umweltbelastung und Wartezeit auch tatsächlich eine solche sein wird und die Paketroboter alle Probleme der Logistik der letzten Meile vollständig in den Griff bekommen, darf daher ernsthaft bezweifelt werden. Man muss nur daran denken, wie aufwendig und mit welch hohen Belastungen für die Umwelt die Herstellung dieser echten High-Tech-Roboter verknüpft sein wird. Außerdem ist man auch mit dieser Lösung dem eigentlichen Problem der Logistik der letzten Meile – nämlich der Annahme der Pakete und der Tatsache, dass jemand zuhause sein muss, um die Sendung zu empfangen – nicht wirklich nähergekommen. Während der menschliche Paketbote wohl einfach beim Nachbar klingeln oder die Sendung in einem aufgebauten Paketkasten ablegen würde, ist das von einem Roboter nicht zu erwarten. Ganz ohne menschliches Zutun wird es also nicht gehen. Entsprechend räumen die Gründer auch ein, dass der Roboter nur zu „99 Prozent“ autonom handeln und arbeiten könne.

Trotz dieser offenen Fragen möchten die Gründer ihre Entwicklung aber bereits 2016 in Pilotprojekten in den USA, Großbritannien und weiteren Ländern testen. Sollte diesen Feldversuchen Erfolg beschieden sein, so werden Pakete vielleicht auch schon bald hierzulande von fahrenden Robotern ausgeliefert und man müsste sich an „Droiden“ auf den Bürgersteigen recht schnell gewöhnen.

Die Zukunft der Paketzustellung dürfte spannend bleiben

Das Ziel, das die Erfinder des Paket-Roboters wohl antreibt ist, eine spektakuläre Alternative zu den schnellen Lieferzeiten des Amazon Prime Now-Versands auf den Markt zu bringen. Wie man sehen konnte, gibt es aber noch einige Fragen, die einer guten Antwort bedürfen. Dazu gehören auch die Zulassung des Roboters durch staatliche Prüfstellen wie den TÜV, die Höhe seines tatsächlichen Energieverbrauchs und nicht zuletzt sein Verkaufspreis. Vielleicht sehen wir bald auch schon eine Fortsetzung in Form einer noch kühneren Lieferalternative, die diese Probleme bereits berücksichtigt, und die Robotervariante in Sachen Zukunftstechnologie damit schon wieder hinter sich lässt. Man darf jedenfalls gespannt sein.

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