Mit drei Worten an jeden Ort der Welt: der neue Kartendienst von What3words

Haben GPS-Koordinaten und lange Adressbezeichnungen bald ausgedient? Wenn es nach einem englischen Startup geht, ist das in naher Zukunft schon der Fall. Dann wäre sogar die Paket- und Briefzustellung an bislang adress- und namenlose Orte kein Problem mehr.

Die Welt neu vermessen: Ein britisches Startup hat einen innovativen Online-Kartendienst mit Hilfe eines cleveren Drei-Wort-Systems entwickelt

Ein junges britisches Unternehmen mit dem vielversprechenden Namen „What3words“ hat einen Online-Standortdienst entwickelt, der es möglich macht, mit einer beliebigen Kombination von drei Wörtern alle Orte auf dieser Welt zu lokalisieren. Damit sollen zukünftig auch Orte kartographiert werden, welche bislang weder Straßennamen noch Hausnummern besitzen. Doch was steckt genau dahinter?

Die Probleme herkömmlicher Standortsysteme

Es gibt einige Beispiele dafür, dass herkömmliche Koordinatensysteme nicht immer völlig reibungslos funktionieren. Manchen Schätzungen zufolge leben immer noch bis zu vier Milliarden Menschen auf der Welt an Orten, an denen Straßennamen oder Hausnummern schlicht nicht existent sind. Gerade in den schnell wachsenden „Mega Cities“ rund um den Globus zum Beispiel gibt es noch immer einige „weiße Stellen“ auf der Land- beziehungsweise Stadtkarte. Auch in den ländlichen Regionen einiger Kontinente ist das kaum anders. Gerade Post- und Paketlieferanten stellt das natürlich vor große bis unlösbare Probleme. Denn auf dem herkömmlichen Postweg sind diese Menschen ohne Adresse nicht zu erreichen. Mehr noch, ohne eine eigene Adresse ist es eigentlich gar nicht möglich, wirklich Teil unserer globalisierten Welt und des modernen Alltags zu sein.

Drei-Worte-Kombinationen als Lösung

Für dieses Problem hat What3words jetzt eine Lösung geschaffen. In seinem neuen Koordinatensystem „übersetzt“ der britische Standortdienst die altbekannten GPS-Koordinaten und teilt dabei den Globus in gleich große, 3 mal 3 Meter fassende Quadrate. Jedes Quadrat besitzt seine eigene Adresse, die anhand von drei per Algorithmus zusammengewürfelten Worten des Wörterbuchs etikettiert wird. Für unliebsame Wörter oder Schimpfwörter gibt es eine Backlist, d.h. sie werden über eine Filterfunktion direkt aussortiert. Lange und schwierige Wortkombinationen tauchen vor allem in weit abgeschiedenen, menschenleeren Gegenden wie Wüsten oder Ozeanen auf. Häufig frequentierte Adressen verwenden hingegen nur kurze Wörter. Das Angebot von What3words wird bisher in acht verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt resultieren aus dem neuen System über den Globus verteilt 57 Billionen verfügbare Quadrate und damit auch Adressen. Die What3words-Website, die natürlich auch als mobile App zur Verfügung steht, holt damit auch weit abgelegene oder überhaupt nicht kartierte Regionen auf den Atlas.

Mongolische Post setzt bereits auf das neue System

Die mongolische Post hat sich bereits dazu entschieden, das Drei-Wörter-System einzuführen. Die Mongolei zählt traditionell zu den am spärlichsten besiedelten Regionen der Welt mit vielen Orten ohne eingetragene Adressen. Vor allem in den ländlichen Gegenden leben noch zahlreiche nomadische Stämme, die keinen festen Wohnsitz beanspruchen. Das neuartige System von What3words soll die Menschen in der Mongolei zukünftig in die Lage versetzen, den Zustellern von Briefen und Paketen ihren gegenwärtigen Wohnort mitzuteilen. Erste Feldversuche des mongolischen Onlinehändlers MMarket wurden bereits erfolgreich durchgeführt. 

Die Vorteile von What3words

Einer der wesentlichen Vorteile liegt natürlich darin, dass drei Worte definitiv einfacher zu merken sind, als komplexe 16-stellige GPS-Koordinaten. Die meisten geografischen Systeme sind mit ihren Längen- und Breitengradenangaben einfach zu komplex dafür. Über das Drei-Worte-System werden auch sämtliche Orte kartographiert, die bisher noch namen- und damit adresslos waren.

Überdies hinaus sind die Koordinaten von What3words auch wesentlich genauer als traditionelle Anschriften: Mit What3words kann man Ziele wesentlich enger eingrenzen, während die Kombination aus Straße und Hausnummer gerade in Städten nicht immer sofort das gewünschte Ziel ansteuert. What3words wandelt also komplexe GPS-Koordinaten in griffige Adressen um.

Ein weiterer Vorteil des Drei-Wörter-Systems von What3words gegenüber herkömmlichen GPS-Angaben liegt darin, dass es keine Zahlendreher gibt, die zum Teil problematische Verwechslungen zur Folge haben können.

Fazit: Der Nutzen des neuen Dienstes

What3words ist ohne Zweifel ein spannender, innovativer Dienst, der in vielerlei Hinsicht Sinn macht. In Ländern wie der Mongolei zum Beispiel, wo es selbst in der Hauptstadt Ulaanbaatar noch zahlreiche namenlose Straßen gibt und das bisherige System für die mongolische Post eine echte logistische Herausforderung darstellt, macht dieses neue Koordinatensystem definitiv Sinn.

Allerdings bliebt abzuwarten, ob es sich auch in Ländern mit einer hochentwickelten logistischen Infrastruktur auf Dauer wirklich gegen oder neben der starken Konkurrenz etablieren kann. Briefe und Pakete kommen schließlich dort auch heute schon ohne größere Probleme sicher ans Ziel. Auf jeden Fall macht What3words aber auch in unserem durchkartographierten Teil der Welt eine Menge Spaß, zum Beispiel wenn man seinen Freunden originelle Urlaubsgrüße von „blütezeit.richtet.abruf“ oder von „barocke.schwierigkeit.knöpfe“ schickt – einfach mal ausprobieren unter www.what3words.com

Euer PakSafe®-Team

 

Bild: Paul Moore@fotolia.com

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