Lebensmittel online bestellen – der letzte große Trend in der Online-Einkaufswelt?

Das Online-Shopping hat sich in Deutschland mittlerweile in fast allen Bereichen durchgesetzt, einzig bei Lebensmitteln sind die Deutschen noch etwas zurückhaltend. Dabei hat der Online-Einkauf von Lebensmitteln durchaus seine Berechtigung. Oft ist die Zeit zum Einkaufen gerade für Berufstätige ja sehr knapp, daher macht ein Online-Einkaufsservice speziell für diese Zielgruppe natürlich Sinn.

Davon ist auch das Marktforschungsinstitut GfK überzeugt, dass dementsprechend in einer Studie aus 2015 für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum des Online-Handels mit Lebensmitteln voraussagt. Bis 2025, so sind sich die Experten sicher, werde sich der Anteil des Bereichs „Lebensmittel und Drogerie-Artikel“ am gesamten Umsatzvolumen des Online-Handels von aktuell 8 Prozent auf etwa 16 Prozent verdoppelt haben. Klammert man die Drogerieartikel einmal aus, wird sich die Zahl im spezifischen Lebensmittelhandel voraussichtlich sogar versiebenfachen. Dieser Schub wird das Online-Geschäft mit hoher Wahrscheinlichkeit umkrempeln, stellt doch der Lebensmittelhandel mit fast 50 Prozent die Hauptausgabequelle der Verbraucher dar.

Hürden beim Online-Einkauf von Lebensmitteln

Die Prognosen der GfK verwundern etwas, zumal Deutschland bisher als ausgesprochen schwieriges Terrain für den Onlinehandel mit Lebensmitteln gilt; nicht zuletzt deswegen, weil Deutschland über ein sehr dichtes Filialnetz von Supermärkten verfügt. Außerdem gibt es noch weitere Hürden, die erst abgebaut werden müssten, um das Online-Einkaufserlebnis für den Verbraucher hierzulande attraktiver zu gestalten. Dazu gehören zum Beispiel die hohen Versandkosten für die Waren, Mindestbestellwerte oder unflexible Lieferzeiten, die die Kunden zeitlich stark einschränken und nur gegen Aufpreis geändert werden können. Hier muss man schon genau hinschauen. Ein anderes Problem besteht darin, dass der Lieferradius vieler Online-Supermärkte noch zu klein ist, so dass manche Bestellung ins Leere läuft. Selbst der Online-Riese Amazon hat sich bei seinem Amazon fresh-Versand noch mit Anlaufschwierigkeiten herumzuschlagen.

Dennoch sind diese Kinderkrankheiten noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Ähnliche Probleme gab es auch schon im Bereich der Elektronik oder Bekleidung. Bei Lebensmitteln dürften vor allem unhandliche und haltbare Produkte für den Durchbruch sorgen und das Sortiment so schrittweise erweitert werden, je ausgeklügelter die Logistik entwickelt wird. Dennoch werden nicht alle Produkte über das Internet erhältlich sein, da nicht jedes frische Produkt profitabel verkauft werden kann.

Es muss sich also erst an breiter Front herumsprechen, dass das Konzept funktioniert und damit eine echte Option darstellt. Dann wird die Besorgung von Lebensmitteln für den täglichen Bedarf zusehends auch übers Internet erfolgen - zumindest bei der jüngeren, internetaffinen Zielgruppe.

Frische Ware und Regionales besonders beliebt bei Internet-Konsumenten

Lieferten viele Online-Lebensmittelhändler bisher nur Konserven und andere haltbare Produkte, so scheint auch hier langsam eine Trendumkehr in Sicht zu kommen. Immer mehr Bringdienste für frische Waren beginnen sich am Markt aufzustellen. Darunter so spezialisierte Lieferdienste wie allyouneedfresh.de, die Online-Präsenz von Rewe, bringmeister.de oder food.de. Einen guten Überblick über das bestehende Angebot gibt die Vergleichsseite lebensmittel-lieferservice-check.de.

Neben Online-Supermärkten gibt es mittlerweile auch zahlreiche Lieferanten sogenannter „Kochboxen“. Dabei kann man zwischen verschiedenen Lebensmittel-Boxen auswählen und bekommt dann sämtliche benötigten Zutaten nebst den passenden Rezepten nach Hause geschickt. Diesen Service kann man auch im Abo bestellen.

Gerade der Trend zu regionalen Produkten setzt sich an die Spitze des Online-Einkaufserlebnisses für frische Waren. Offline hat diese Entwicklung längst zu Buche geschlagen. Man findet kaum noch einen Supermarkt, der nicht mit einem regionalen Siegel wirbt. Die Verbraucherzentrale hält die starke Nachfrage nach regionalen Produkten gar für eine regelrechte Gegenbewegung zur Globalisierung des Lebensmittelhandels. Regionale Produkte wirken echter als graue Massenware – Herkunft unbekannt. Kurze Transportwege sollen außerdem das Klima schonen, Arbeitsplätze in der Region sichern und geschmacklich eine besondere Frischenote sicherstellen. Repräsentanten dieses Trends sind zum Beispiel die Hamburger Firma Frischepost oder Bonativo aus Berlin: sie konzentrieren sich in ihrem Angebot voll auf regionale Waren. Weitere Unternehmen wie Lieferladen, Landkorb oder Regionalwaren haben sich ebenfalls dieser Mission verschrieben.

Gewährleistung bei der Online-Bestellung

Doch wie steht es eigentlich mit den Reklamationsmöglichkeiten aus, die man üblicherweise von Online-Bestellungen kennt? Was ist, wenn das online bestellte Gemüse nicht so frisch ist, wie man es eigentlich gewohnt ist? Für Online-Anbieter gelten selbstverständlich dieselben gesetzlichen Bestimmungen wie für Supermärkte auch. Bei verdorbener Ware kann man das Gewährleistungsrecht in Anspruch nehmen. Sprich: Man kann reklamieren. Am besten sollte man die Ware dann schon bei Annahme prüfen und diese gegebenenfalls verweigern. Dann wird das Geld entweder zurückerstattet oder der Bringdienst bietet gleich eine Nachlieferung an. Vertragspartner ist immer der Anbieter, das heißt im Falle dessen, dass dem Paketdienst ein Fehler unterläuft, ist der Anbieter dafür zuständig und nicht der Kunde.

Auswirkungen auf die Lebensmittelbranche

Die Auswirkungen des Online-Geschäfts auf die Filialstruktur der Lebensmittelhändler sind noch nicht absehbar. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass diese Entwicklung eine großangelegte Schließungswelle von Filialen nach sich ziehen wird.

Auch die Lebensmittelbranche selbst steht dieser Entwicklung noch skeptisch gegenüber, insbesondere aufgrund einschlägiger lebensmittelrechtlicher Bestimmungen. Von Goldgräberstimmung ist trotz der Tatsache, dass die Lebensmittelbranche die einzige Branche mit vorhersagbar großen Zuwachsraten im Online-Bereich ist, bisher noch nichts zu spüren. Manche Ketten wie Lidl, Netto oder Rewe zeigen echten Pioniergeist. Andere hingegen - wie Aldi oder Edeka etwa - beziehen eher eine abwartende Position. In anderen Ländern gehören Lebensmittellieferungen schon völlig zum Alltag. Die Zukunft wird zeigen, ob es auch den deutschen Anbietern gelingt, die bestehende Skepsis zu überwinden und die Lebensmittelbestellung per Mausklick zu etablieren.

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