Kofferraumzustellung – innovatives Lieferkonzept oder schlicht eine Nischenlösung für Technikbegeisterte?

Same-Day-Delivery – verschiedene Zustellvarianten für die wachsende Mobilität

Der Same-Day-Delivery-Service - Online einkaufen und das Paket noch am selben Tag geliefert bekommen – ist für Besteller sehr attraktiv und wird von mehreren Zustellern aktuell schon in den unterschiedlichsten Varianten getestet. Nicht allein das dahinter stehende wirtschaftliche Potential erscheint enorm, auch den praktischen Nutzen für den Verbraucher sollte man nicht unterschätzen.

Nehmen wir nur mal an, man fliegt am nächsten Tag in den Urlaub und es fällt einem ein, dass man noch nicht alle notwendigen Besorgungen erledigt hat. Es droht Unfrieden/Ärger in den eigenen vier Wänden, weil man vergessen hat, das kaputte Ladekabel für die alte Digitalkamera zu ersetzen und deswegen Gefahr läuft, dieses Jahr keine schönen Erinnerungsfotos schießen zu können. Oder ein ganz aktuelles Beispiel: es ist kurz vor Heiligabend und man hat noch nicht alle Weihnachtsgeschenke für die liebe Familie zusammen, es fehlt einem aber Zeit und Muße für einen langen Einkaufsbummel und ordert sie deswegen online. Auf all diese Fragen liefert die Zustellung am selben Tag die passende Antwort. Schon seit geraumer Zeit werden dazu die unterschiedlichsten Modelle ausprobiert – von Amazons ambitionierten Drohnenplänen hatten wir ja bereits in einem vorhergehenden Beitrag berichtet. Neben altgedienten Empfangsmöglichkeiten wie Packstationen und neueren Lösungen wie den Paketkästen oder unserem PakSafe hat zuletzt die Ankündigung der Deutschen Post, Pakete künftig in den Fahrzeug-Kofferraum der Kunden liefern zu wollen für großes Aufsehen gesorgt.

Erste Testversuche sind bereits gestartet

Einige Unternehmen wie Audi, DHL oder Amazon sind diesbezüglich schon relativ weit und testen Kofferraumzustellungen bereits in der Praxis. Im Mai diesen Jahres starteten sie dazu ein gemeinsames deutschlandweites Pilotprojekt, mit dem Ziel, Fahrzeughaltern die Möglichkeit zu bieten, ihre Autos als mobile Lieferadressen zu nutzen. Die drei Projektpartner haben zu dafür eine Lösung für die Kofferraumzustellung auf den Weg gebracht, die gängigen Sicherheitsstandards entspricht und so vor Missbrauch schützen soll. Dabei wird die gesamte Lieferkette von der Bestellung, über den Transport bis hin zur Lieferung und In-Empfangnahme durch den Kunden berücksichtigt. Die Wahl des Standorts für den Testlauf mit einigen ausgesuchten Amazon Prime-Kunden fiel auf den Großraum München. Mittlerweile wird das Konzept auch schon in Stuttgart getestet. Auch die österreichische Post experimentiert in einem Joint-Venture mit T-Systems und Porsche Austria bereits mit diesem neuartigen Zustellungskonzept. Planmäßig soll der Marktstart dort Anfang 2016 in den großstädtischen Ballungsgebieten stattfinden.

Wie funktioniert die Zustellung in den Kofferraum eigentlich?

Technisch gesehen stelle die Lösung die Unternehmen vor keine sonderlich großen Herausforderungen, wird von Audi berichtet. Für die Ingolstädter ist sie daher bereits als kommender Dienst unter dem Namen Audi connect easy delivery fest eingeplant. (Der Kunde muss dazu nur seinen Kofferraum mit einer speziellen Box nach- beziehungsweise aufrüsten, die dem Paketboten den Zugang zum Kofferraum erlaubt.) Amazon ist da schon etwas weiter und plant bereits die deutschland- und weltweite anbieterunabhängige Einführung seines Dienstes. Die Zustellung läuft dabei wie folgt ab: Zuerst muss der Halter der Ortung seines Fahrzeugs für den Zeitraum der Lieferung zustimmen. Dann wird dem zuständigen Paketboten über eine Smartphone-App der Standort mitgeteilt sowie eine Zugangsberechtigung zum Kofferraum zugespielt, so dass er die Sendung dort bequem ablegen kann. Die Zugangsberechtigung gilt natürlich nur zeitlich begrenzt und erlischt sofort, wenn der Kofferraum wieder geschlossen und abgesperrt wird. Sobald die Zustellung erfolgreich ausgeführt wurde, erhalten sowohl Zusteller als auch Fahrzeughalter die Bestätigung via App beziehungsweise E-Mail.

Zweifelsfrei eine gute Idee, doch hält sie auch, was sie verspricht?

Im Prinzip ist das, was die Kofferraumzustellung leisten soll, nicht weit von dem entfernt, was Paketkästen und mobile Paketempfangslösungen heute bereits anbieten. Diese können in der Regel ebenfalls von Zusteller und Eigentümer über eine elektronische Vorrichtung geöffnet und wieder geschlossen werden und erlauben es, ein Paket auch dann in Empfang zu nehmen, wenn man selbst nicht zuhause ist. Wenn man den Ausführungen von Audi folgt, sollen außerdem noch die Versendung von Paketen, Retouren und Briefen aus dem Kofferraum heraus möglich gemacht werden, ähnlich wie es bei Paketkästen heute schon funktioniert. Gerade für Pendler scheint dies aber eine geeignete Zustelloption zu sein. Daseigene Auto als mobile Zustelladresse zu nutzen, macht einen doch ein ganzes Stück flexibler als es bisher möglich ist.

So weit, so gut: doch hält die Idee auch, was sie verspricht? Schließlich genießt das Auto gerade bei den Deutschen eine besondere Wertschätzung und es stellt sich natürlich die Frage, wie viele Leute bereit sind, einer völlig fremden Person Zutritt zu ihrem Eigentum zu gewähren. Doch nicht allein diese Frage wird den potentiellen Kunden beschäftigen: was passiert, wenn der Paketbote den Kofferraum versehentlich nicht richtig schließt und dieser danach offen steht? Um solche Probleme und Versäumnisse zu verhindern, muss die dazugehörige Technik schon sehr ausgefeilt sein. Schließlich gewährt man dem Paketboten ja auch keinen Zutritt zum Eingangsbereich der eigenen Wohnung. Mit Lösungen wie den beschriebenen Paketkästen und mobilen Lösungen wurden dazu bereits sehr gute Systeme entwickelt, mit denen man dem Zusteller gerade keinen Zugang zu seinen eigenen vier Wänden gewähren muss. Es bleibt abzuwarten, ob dieses neue Lieferkonzept ein ausgefallener Zukunftsplan für eine kleine Gruppe junger, besonders innovativ denkender Großstädter bleibt, oder ob es sich als echte Alternative zu anderen Zustellvarianten etablieren wird.

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