Eine kurze Geschichte des Spams: Hintergrund und Herkunft der unvermeidlichen Massen-Mailings

Wer ist mit diesem Szenario nicht vertraut: einmal unbedacht seine E-Mail Adresse im Internet eingegeben, wird man beim Öffnen seines E-Mail-Accounts haufenweise mit Junk-E-Mails dubioser Anbieter überhäuft. Da melden sich dann vermeintliche Notare mit der Ankündigung einer millionenschweren Erbschaft in einem fernen Land, man erhält Werbung für Mittel zur Potenzsteigerung, Zahlungserinnerungen für Leistungen, die man nie in Anspruch genommen hat oder andere, ähnlich „seriöse“ Angebote. Manch einen belustigt das, für anderen dagegen stellt das eine echte Plage dar. Spam-Mails sind mittlerweile leider unvermeidbarer Bestandteil des täglichen E-Mail-Verkehrs. Doch was hat es mit diesen Massen-Mailings eigentlich auf sich? Wer steckt hinter ihrer Verbreitung und seit wann gibt es sie? Wir haben uns für Euch auf eine Reise durch die Geschichte der Spam-Mails begeben.

Welchen Ursprung hat der Name „Spam“?

Es kursieren unterschiedliche Erklärungsversuche, weshalb sich der Name „Spam“ für die unbeliebten E-Mails durchgesetzt hat. „Spam“ (englisches Markennamen-Kürzel für "Shoulder of Pork and Ham")ist eigentlich ein stark gewürztes Dosenfleisch, das seit über 80 Jahren von der US-amerikanischen Firma Hormel Foods Corporation hergestellt und verkauft wird. Ein Sketch der bekannten britischen Kultkomiker-Kombo „Monty Python“ hob den Namen für das unrühmliche E-Mail Phänomen aus der Taufe. In dem Sketch, in dem das Wort Spam (als Bestandteil jedes Gerichts des Restaurants, in welchem der Sketch spielt), lauthals grölende Wikinger und genervte Essensgäste die Hauptrolle spielen, wird das Wort Spam zum Synonym für die Unterbrechung jedes sinnvollen Kommunikationsvorgangs. Seit Mitte der 1990er Jahre steht das Wort auch stellvertretend für die Flut von E-Mails, die unsere digitalen Postfächer zumüllen bzw. „zu-spammen“.

Der Spam-Sündenfall oder wie die Junkmails das Licht der Welt erblickten

Vor ziemlich genau 39 Jahren wurde im Vorläufer des Internets, dem sogenannten „Arpanet“, von Gary Thuerk, einem Mitarbeiter des Computerherstellers DEC, die erste Werbe-Kampagne über Massenmailings lanciert. Thuerk verschickte über das Netzwerk die Einladung zu einer Produktpräsentation, was in der Folge zwar zu einem Anstieg der Verkaufszahlen des Computerherstellers führte, gleichzeitig das „Arpanet“ aufgrund von zahlreichen, lautstark bekundeten Unmutsäußerungen aber förmlich zum Kochen brachte. Dies war gewissermaßen die Geburtsstunde der unrühmlichen Spam-Tradition.

Vor 1994 waren Spam-Mailings als Massenphänomen jedoch noch weitgehend unbekannt. Der „Sündenfall in Sachen SPAM“ , in der Profi-Form wie wir sie heute kennen, geht auf das Konto der beiden US-amerikanischen Anwälte Martha Siegel und Laurence Canter, die Werbematerialien ihrer Kanzlei in tausenden Online-Newsgroups veröffentlicht hatten. Die Reaktionen seitens der Empfänger in Form des ersten waschechten Shitstorms ließen nicht lange auf sich warten. In der Folge wurden ganze Server blockiert und erste Softwarelösungen zur Abwehr solch unerwünschter Massen-Mails programmiert. Gleichwohl war der Triumphzug dieses eigenartigen Geschäftsmodells von da an nicht mehr zu stoppen.

Die schädlichen Auswirkungen der Spam-Flut

Schon kurz nachdem das Phänomen auftrat, wurde festgestellt, dass die unerwünschten Werbenachrichten nicht nur lästig sind, sondern tatsächlich auch erheblichen Schaden anrichten können. Da der Aufwand äußerst gering ist und damit schon Geld verdient wird, wenn auch nur ein Bruchteil der millionenfach angeschriebenen Adressaten antwortet, wird sich das Geschäftsmodell in Zukunft auch kaum von selbst erledigen. Heutzutage machen die Spam-Mails einen beträchtlichen Anteil aller versendeten E-Mails aus – wenigstens 50 Prozent des E-Mail-Gesamtaufkommens können eigentlich direkt in den Mülleimer. Manche Experten gehen sogar von bis zu 90 Prozent aller verschickten E-Mails aus. Gerade am Wochenende haben die digitalen Werbesendungen Hochkonjunktur. Bereits 2013 wurden täglich über 100 Milliarden Spam-Mails zumeist über gecrackte Server oder infizierte Home-PCs verschickt. China war Spitzenreiter dieses zweifelhaften Rankings, direkt gefolgt von den USA und Südkorea.

Wie schützt man sich gegen Spam-Attacken?

Zwar ist seit Jahren eine leicht rückläufige Tendenz in absoluten Zahlen festzustellen, gleichwohl werden die Maschen der Betrüger immer gewiefter. Mittlerweile werden die Nachrichten von realen Unternehmen beinahe täuschend echt imitiert. Die Schäden sind also weiterhin enorm und gehen zweifelsohne in die Milliarden. Gerade in Unternehmen laufen erhebliche Kosten zur Abwehr von Spam auf: Zeitressourcen werden gebunden, Spamfilter müssen angeschafft werden und große externe Datenmengen gehen zulasten der Übertragungsgeschwindigkeiten. Auch Privatnutzer klicken wider besseres Wissen immer wieder auf die Anhänge solcher Mails und infizieren ihre Computer mit gefährlichen Viren. Selbst für staatliche Behörden oder große Unternehmen können Spam-Attacken gravierende Folgen haben.

Zur Wehr setzen gegen die unwillkommenen Nachrichten können sich Privatpersonen oder Unternehmen in erster Linie über Spamfilter. Glücklicherweise verfügt jeder Maildienstleister inzwischen über tüchtige und lernfähige Spamfilter, die die meisten dieser ungebetenen Mails direkt bei Eingang abfischen. Grundsätzlich ist es auch ratsam, seine E-Mail Adresse nur an vertrauenswürdige Kontakte weiterzugeben oder gleich mehrere E-Mail Adressen zu verwenden. Es können auch Beschwerden gegen Spam-Mails an den Internet-Provider oder eigens eingerichtete Beschwerdestellen gerichtet werden. Solange damit Geld verdient wird, wird sich das Problem mit dem E-Mail-Spam in absehbarer Zukunft allerdings nicht gänzlich lösen lassen.

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Bild: Rawpixel.com@fotolia.com

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