Die Digitalen Assistenten im Vergleich – Teil 2 unserer Miniserie

Im zweiten Teil unserer Miniserie wollen wir die jeweiligen Stärken und Schwächen der digitalen Assistenten beleuchten. Eins ist dabei jetzt schon sicher: Viele Dienstleistungen, die wir heute kennen, werden sich durch den Einsatz von virtuellen, sprachgesteuerten Assistenten schon in naher Zukunft von Grund auf verändern. Ganz egal, ob man dabei die nächste Urlaubsreise plant, Schuhe oder Klamotten online bestellt, Termine verwaltet oder sich ganz einfach über aktuelle Sportergebnisse oder das Wetter informieren will - künftig wird das einfach eine kleine Dose in den heimischen vier Wänden oder das Handy mittels Sprachinteraktion für uns erledigen. Diese neuen „Mitbewohner“ können dabei ganz ohne fremde Hilfe Inhalte untersuchen, mit benötigten Informationen kontextbasiert verknüpfen und für jede gewünschte Handlung die passende Anwendung auswählen. Wir haben es hier also mit deutlich mehr zu tun, als einer rein sprachgesteuerten Suchmaschinen-Recherche. Sie sind außerdem in der Lage, Dateien ohne aufwendiges manuelles Hin- und Herschicken von einem Gerät auf das andere an den gewünschten Ort zu übertragen. Die digitalen Assistenten, die sich aus millionenfach gesammelten Daten und intelligenten Algorithmen speisen, werden uns durch den Alltag navigieren und unsere Art zu leben absehbar ein weiteres Mal neu definieren. Die derzeitige Technik-Landschaft ist zwar durch schier unendliche Möglichkeiten gekennzeichnet, dafür hindert sie uns aber durch eine äußerst komplizierte Handhabe daran, ihr volles Potential auszuschöpfen. Die digitalen Helfer schaffen auf einen Schlag ganz neue Interaktionsmöglichkeiten mit der Technik zuhause und machen sie dadurch auch für Nicht-Geeks beinahe vollumfänglich nutzbar.

Viele der großen US-amerikanischen Technologiekonzerne, und in ihrem Kielwasser zahlreiche weitere IT-Spezialfirmen, bringen den digitalen Helfern daher gerade mit Hochdruck alle für unseren Alltag relevanten Kommunikationsfähigkeiten bei. Zwar ist die Technik bei weitem noch nicht ausgereift, aber es ist wohl nur noch eine Frage von wenigen Jahren, bis die vernetzten digitalen Handlanger so zum Alltag gehören wie es Smartphones heute schon tun.

Der Wettbewerb um die technische Vorreiterrolle nimmt Fahrt auf

Dass Sprachbefehle für die Computerkommunikation zu einem zentralen Steuerungstool der digitalen Welt werden, gilt unter Fachleuten längst als sichere Erkenntnis. Apples Siri war da nur ein leiser Vorbote. Die Diskussion dreht sich längst nicht mehr darum ob, sondern nur noch darum in welcher Breite die Sprachsteuerung die heutige Touch-Bedienung ablösen wird. Dieser Eindruck verfestigt sich auch angesichts des enormen Aufwands, den die Konzerne zur Entwicklung der digitalen Assistenten betreiben.

Dadurch sind in den vergangenen Monaten regelrechte Entwicklungssprünge zu verzeichnen gewesen und haben uns in der jüngsten Vergangenheit technisch so fortgeschrittene Full-Service-Steuerungs-Hubs wie Google Home oder Amazon Alexa beschert. Der Kampf der Tech-Giganten um die Nutzergunst und die Zukunft der Computer-Technologie entbrennt gerade mit einer gewaltigen Dynamik, sowohl bei Smartphones als auch bei den praktischen Endgeräten für die eigenen vier Wände. Schließlich wird derjenige, der diese Schnittstelle als erster besetzt, irgendwann auch den Zugang zum Endverbraucher kontrollieren.

Google geht dabei mit Siebenmeilenstiefeln in die Offensive und übt nun dank der Marktdominanz seines Android-Betriebssystems auf die Rivalen Apple, Amazon und Microsoft massiven Druck aus. Dies ist ein echtes Fanal: zum einen verspricht die Kombination von Künstlicher Intelligenz mit der Allgegenwart der Smartphones großartige neue Möglichkeiten, zum anderen besitzt Google mit seinem Smartphone-Betriebssystem einen einmaligen Marktzugang, mit dem es auf einen Schlag Millionen von Smartphones erreichen kann.

Zwar hat in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Amazon mit seinem System „Alexa“ die Schlagzeilen im Wettstreit dieser neuartigen Mini-Computer für sich verbucht, doch könnte sich das Blatt mit „Google Home“ nun zugunsten von Google gewendet haben. Unlängst galt Alexa noch als der heimliche Star der Szene, zumal Siri nur auf Geräten von Apple verfügbar war und der „Google Assistant“ zunächst nur für das Google-Phone „Pixel“ entwickelt wurde.  Googles Antwort auf die Echo-Box von Amazon folgte aber schon im Oktober vergangenen Jahres. Die kleine, smarte Sprechbox Google Home wird in Deutschland zwar erst ein wenig später als die Amazon-Lösung erhältlich sein, dafür ist sie preislich erschwinglicher. Ähnlich wie Alexa bei Echo, hat Google Home sein eigenes Betriebssystem namens Assistant, das durch eingebaute Machine Learning-Module usergenerierte Anfragen schrittweise immer besser versteht.

Ansonsten sind die Funktionen vergleichbar. Mit dem Google Home können Aufgaben, Termine und Buchungen verwaltet werden. Dadurch, dass der Assistant an die Google-spezifische Wissensdatenbank „Knowledge-Graph“ angeschlossen ist, können auch Informationen eingeholt oder aktuelle Neuigkeiten abgerufen werden. Mit den Google-Cast-Lautsprechern oder „Chromecast“ kann man damit per Sprachbefehl auch Musik abspielen lassen. Auch das Smart Home kann per Sprachbefehl angesteuert werden.

Dabei ist der hauseigene Smart Home-Geräte-Anbieter „Nest“ natürlich ebenso mit von der Partie wie Samsungs Smart Home-Programm Smartthings und Philipps vernetztes Lichtsystem Hue. Google ist für den Wettbewerb also gut gerüstet. Dies nicht zuletzt dank seiner Netz-Infrastruktur, der großen Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz sowie der enormen, aus den täglich aus millionenfach eingehenden Suchanfragen generierten Datenmengen. Aber Amazon, als derzeit größter Konkurrent, gibt sich deswegen längst nicht geschlagen. Mit einem neuen Feature Alexas sollen künftig Stimmen unterschieden werden können. Dies würde Alexa gegenüber der Amazon-Konkurrenz einen Vorteil bescheren. Damit wäre der Echo zum einen gegen Missbrauch gefeit und könnte zum anderen individuell auf mehrere Nutzerprofile angepasst werden.

Mit Google Home und Amazon Echo haben bereits zwei Produkte die Serienreife erreicht. Aber viele Anbieter rüsten sich derzeit für den Wettbewerb: Microsoft mit seiner Assistentin Cortana, Samsung mit einem eigenen sprechenden Assistant, um nur zwei weitere zu nennen.

Übersicht der (derzeit) wichtigsten smart Digital-Assistants

 

Echo (Amazon)

Google Home (Google)

Siri (Apple)

Cortana (Microsoft)

Sprachsteuerung

- Aktivierung: „Alexa“

- Steuerung per einfachem Sprachbefehl; verfügbare Sprachen sind bisher Englisch und Deutsch

- Diverse Stimmen erkennbar

- Aktivierung: „OK, Google“

- Sprachen: Englisch

 

- Aktivierung „Hey Siri“

- Sprachsteuerung per einfachem Befehl

- Sprachen: Englisch und Deutsch

- Sprachsteuerung per einfachem Befehl

- Sprachen: Englisch

 

Soft- und Hardware-Steuerung:

- Alexa, diverse Apps integrierbar wie z.B. Spotify, Deutsche Bahn oder Mytaxi. Zugriff auf Suchmaschine Google, Sprach-Apps, Skills (Programm-Schnittstelle zu anderen Diensten), sieben Mikrofone, WLAN

- Google Assistant. Anbindung an Google-Clouddienste

- Zwei Lautsprecher sowie zwei Mikrofone, Cortex A7 Dual-Core-Soc sowie 256 MB, WLAN

Siri, Digitaler Assistent für mobile Endgeräte

Cortana, Zugriff auf Suchmaschine Bing

Funktionsumfang

- koppelbar mit Smart Home-Elementen

- Aufgaben & Termine erstellbar/ Erinnerungsfunktion/ Terminbuchungen/ Reservierungen

- Einbindung von Apps

- Infostreaming aus dem Internet

- Timer, Notizen, Einkaufslisten, Währungsrechner, Wikipedia-anbindung

- Lautsprecher

- Stummschalten mit Mute-Knopf

-Wiedergabe-lautstärke regulierbar

- offenes oder per Passwort geschütztes WLAN

- koppelbar mit Smart Home-Elementen (Kooperation mit Herstellern wie Nest, Philips Hue, Samsung SmartThing oder IFTTT (If This Then That))

- Aufgaben & Termine erstellbar/ Erinnerungsfunktion/ Terminbuchungen/ Reservierungen/Beantwortung von Wissensfragen mit Googles Wissensdatenbank (Knowledge-Graph)/Aktuelle News/ Steuerung von Hausgeräten/ Musikanlagen/ Verkehrslage

- Einbindung von Apps

- Ein großer Pluspunkt des Systems ist das Google-Ökosystem (Play Music, Chromecast etc.)

- Stummschalten mit Mute-Knopf

- Lautstärke via Touchgeste variierbar

- Notizen, Termine oder SMS lassen sich diktieren, Kontakte aufrufen sowie die wesentlichen Grundfunktionen eines Smartphones aktivieren

- Informationen abrufen

 

- Bing- Suche

- Termine, Erinnerungen, Kontakte im Telefonbuch, Routenplanung (Navigationssoftware Here), Notizbuch

- Informationen abrufen

 

Funktions-einschränkungen

- Kabellos-Netzwerke, die eine vorgeschaltete Anmeldemaske besitzen, werden nicht unterstützt

- da kein Akku integriert ist, sollte eine Steckdose immer in der Nähe sein.

 

keine Bluetooth-Schnittstelle

- Digitaler Assistent nur für mobile Endgeräte

– kein eigenes Endgerät

- deutlich geringerer Funktionsumfang als Google und Amazon

- kein eigenes Endgerät

- deutlich geringerer Funktionsumfang als Google und Amazon

Besonderheiten

Mit dem „Dot“ ist auch eine kleinere Version des „Echo“ verfügbar

 

 

 

Preis

180 Euro für das große Gerät, 60 Euro für das kleine Gerät

129 US-Dollar in den USA aktuell

Auf allen mobilen Endgeräten von Apple integriert

 

Plattformen

- Amazon Echo, Motorola Smartphones

- via Amazon Shopping-app auch auf anderen Smartphones (u.a. iPhone)

Smartphones (Android-Betriebssystem), Google Home

iPhone, mobile Endgeräte von Apple, Apple TV

- Windows-Phones (auch auf Android und iOS-Phones angekündigt)

- Eigene Lausprecherbox geplant

Verkaufsstart

Bereits erhältlich

Sommer 2017

erhältlich

erhältlich

 

Bild: Elnur@fotolia.com

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