Adress-Systeme weltweit – Tücken und Fallstricke des Paketversands ins Ausland

Die Probleme beim Versand ins Ausland

Die Vernetzung der Welt schreitet immer weiter voran. Immer mehr Menschen haben einen Internetzugang und so ist gerade der Handel, insbesondere im Online-Bereich, ein globales Phänomen mit beinahe grenzenloser Dynamik. Der Versand ins Ausland ist allerdings mit einigen Tücken und Fallstricken verbunden, die sowohl Logistik-Dienstleister als auch ganz „normale“ Internetnutzer kennen sollten.

Schon bei der Kommissionierung der Versandware fürs Ausland stoßen professionelle Dienstleister auf erste Schwierigkeiten. Das hängt unmittelbar mit den langen Lieferwegen dorthin zusammen, so dass zum Beispiel die Verpackung entsprechend angepasst werden muss. Außerdem wollen zahlreiche bürokratische Hürden überwunden werden. Neben den Zollbestimmungen sind das die unterschiedlichsten Formalitäten, die je nach Land und Warenwert voneinander abweichen. Das ist beileibe aber noch nicht alles.

Kein einheitliches Adressierungssystem im internationalen Post- und Paketversand

Neben den oben genannten Schwierigkeiten, eröffnet der Versand ins Ausland eine ganze Reihe weiterer Herausforderungen. So trivial das auch klingen mag, ein erster und großer Stolperstein sind die Adressbezeichnungen in einem fremden Land. Denn ein einheitliches Adresssystem für die ganze Welt sucht man leider vergebens.

Was eine Adresse ist und welche Angaben dafür vonnöten sind, ist trotz einiger regionaler Variationen zumindest in Europa weitgehend einheitlich geregelt. Die Überschaubarkeit trägt dazu bei, dass die Zieladresse in der Regel auch leicht aufzufinden ist. Teil des spezifisch europäischen Ordnungsschemas ist es, dass jede Straße über einen Namen und jedes Haus über eine eigene Nummer verfügt.

Die interessantesten Beispiele abweichender Adresssysteme

Um auf das erste etwas abweichende Adressierungssystem zu stoßen, muss man aber gar nicht so weit reisen. Schon bei unseren Nachbarn in Österreich ergibt sich eine etwas andere Systematik als diejenige, welche wir aus Deutschland kennen. Um in Österreich ein Paket sicher zu verschicken, gibt man zusätzlich zu Straße und Hausnummer noch die Stiege (Treppen, Treppenhaus) mit an, zumal in größeren Städten wie Wien. Derweil in Frankreich beim Adressieren die Hausnummer ihren Platz vor der Straße hat, legt Irland zum Beispiel gar keinen Wert auf Postleitzahlen und beim Versand in asiatische Länder erscheint der Nachname vor dem Vornamen. Der ZIP-Code (Kürzel für „Zone Improvement Plan“) ist der Postleitzahlen-Schlüssel des US-amerikanischen Postdienstleisters United States Postal Service. Es handelt sich dabei um einen 1963 eingeführten fünfstelligen Code, der 20 Jahre später um vier Stellen erweitert wurde. Jede Adressierung enthält neben dem ZIP-Code auch den Namen der Stadt und die Abkürzung des Staates. Oft wird hinter dem vollständigen ZIP-Code auch noch der Häuserblock angegeben.

Das Beispiel Südkorea

Dass ein Adressierungssystem nicht überall auf der Welt auf mehr oder weniger vergleichbare Weise gestaltet ist, zeigt auch das Beispiel Südkorea. Für Fremde kam die südkoreanische Systematik bis vor kurzem noch einem undurchdringlichen Labyrinth gleich. Selbst mit Stadtplan war man als Europäer meistens noch hoffnungslos überfordert. Hätte man einen einheimischen Koreaner nach dem Namen einer Straße gefragt, hätte dieser einen wahrscheinlich nur völlig verdutzt angeschaut. Denn Straßennamen waren hier lange Zeit ein Fremdwort.

Bis vor zwei Jahren wurde in Südkorea die Adresse noch mit der Grundbucheintragung beziehungsweise dem zu besteuernden Grundeigentum gekoppelt. Dies war ein Überbleibsel aus der japanischen Kolonialzeit. An die Stelle von Straßennamen trat eine Nummer, die eine bestimmte Parzelle eines Stadtteils repräsentierte. Jeder Parzelleneigentümer erhielt je nach Grundbucheintrag eine eigene Nummer, die zum festen Adressbestandteil wurde. Daher wurde das japanische System in Südkorea auch als das „System der Nummerierung des Bodens“ bezeichnet.

2014 schließlich wurde das System grundlegend reformiert und internationalen bekannten Standards mit Straßennamen und Hausnummern angeglichen.

Fazit:

Ein Paket innerhalb Deutschlands zu verschicken stellt uns in der Regel nicht vor besondere Herausforderungen. Für das Ausland gilt es jedoch dringend, einige Regeln zu berücksichtigen. An vielen Orten dieser Erde werden nämlich sehr unterschiedliche Adressierungssysteme verwendet, was für einen alteingesessenen Mitteleuropäer mitunter etwas skurril anmuten kann.

Wie die oben vorgestellten Beispiele zeigen, können andere Adressierungssysteme bei genauem Hinsehen auch sehr spannend sein und eine größere Bedeutung haben,  als ihr nüchterner Dokumentationszweck zunächst vermuten lässt. Für die Südkoreaner beispielsweise bedeutete die Umstellung auf ein neues System schließlich nicht weniger als die endgültige Emanzipation vom schweren Erbe der japanischen Kolonialherrschaft.

Euer PakSafe®-Team

 

Bild: grafikplusfoto@fotolia.com

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